EVANGELISCHE KIRCHE LOMMIS
Von 1532 an fanden die Gottesdienste der evangelischen Gemeinde Lommis in der ehemaligen paritätischen Kirche St. Jakob statt. Am 3. Juli 1966 wurde die nach Plänen von Architekt Willi Kräher, Frauenfeld, erstellte neue evangelische Kirche eingeweiht und wegen der dreiteiligen Abstufung des Gebäudes "Dreifaltigkeits-kirche" genannt. Im Farbfenster des Künstlers Paul Stöckli, Stans, und im stilisierten goldenen Turmhahn, entworfen vom Grafiker Emanuel Bosshart, Eschlikon, wird die Dreifaltigkeit symbolisch dargestellt.
Das Kirchenschiff bietet Platz für 140 Personen, der durch eine Schiebewand abtrenn-bare Saal für 60 und die Empore für 50 Personen. Der Taufstein von 1693, der bisher in der paritätischen Kirche stand, trägt die Majuskelinschrift von Gal. 3,27. Margarete Stettler- Burgermeister, Stettfurt, hat 1966 den Abendmahlstisch mit den Texten aus 1. Joh. 1,7 und Gal. 3,26 und das grosse Eingangsportal mit Worten des Knigs Salomo (1. Kön. 8, 27) grafisch gestaltet. Sie ist auch die Malerin der vier Bildtafeln mit der Darstellung des Gleichnisses vom Sämann (Matth. 13,1-9), die 1995 an der Stirnseite der Kirche angebracht wurden.
Das Geläute mit den Tonfolgen c, e, g, a, h und einem Gesamtgewicht von 4620 kg wurde in der Glockengiesserei Rüetschi, Aarau, gegossen. Die Glocken sind verziert mit den Sprüchen 2. Kor. 13,13 / Ps. 100,2 / Jer. 22,29 / Matth. 11,28 und Luk. 10,20. Die von Metzler & Söhne, Dietikon, erstellte, 13 Register zählende Orgel hat zwei Manuale und eine mechanische Spieltraktur und Registratur. Die Einweihung der Orgel fand am 18. Dezember 1966 statt. |